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Bewertung der Eckpunkte des Zukunftspaktes Pflege

Der Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe vom 11. Dezember 2025 enthält Reformoptionen, lässt aber zentrale Fragen zur generationengerechten Finanzierung offen. Unsere Analyse zeigt: Die bisherigen Vorschläge priorisieren die Begrenzung von Eigenanteilen, ohne tragfähige Lösungen für Beitragssatzstabilität zu bieten.

Zur Stellungnahme

  • Es werden stetig neue teure Versprechen gemacht, ohne dass klar ist, wie das auf Dauer bezahlt werden soll. Das ist weder nachhaltig noch generationengerecht.

    Steffen Kampeter – Hauptgeschäftsführer BDA
  • Der private Mittelstand ist bereit, im Rahmen eines ´New Deal´ Verantwortung zu übernehmen und als starker Partner eine nachhaltige Pflegereform zu unterstützen

    Thomas Knieling – Bundesgeschäftsführer VDAB
  • Eine ausgewogene Finanzierung der Pflege durch die gesetzliche Pflegeversicherung einerseits und eine eigenverantwortliche Zusatzvorsorge andererseits muss eine Überlastung der Beitragszahler verhindern. Daher muss die private Pflegevorsorge gestärkt werden.

    Astrid Hamker – Präsidentin Wirtschaftsrat der CDU e. V.
  • Wir brauchen einen offenen Dialog darüber, was in Zukunft finanziert werden kann, wenn drei Mal so viele alte Menschen zu versorgen sind. Ohne private Pflegeunternehmen geht es nicht.

    Thomas Greiner – Präsident Arbeitgeberverband Pflege e.V.
  • Deutschland braucht eine generationengerechte Pflegefinanzierung, die die jüngeren Steuer- und Beitragszahler vor Überlastung schützt und den Wirtschaftsstandort Deutschland international wettbewerbsfähig hält.

    Dr. Florian Reuther – Direktor Verband der Privaten Krankenversicherer e.V.
  • Wie entscheidet man, welcher Pflege-Leistungsumfang heute ausreichend ist und wie wir vorsorgen können für den demografischen Showdown ab 2035? Das müssen wir mit Politik und Selbstverwaltung tun, jetzt.

    Luise Roither – Vorsitzende Denkschmiede Gesundheit
  • Wir dürfen die junge Generation nicht über Gebühr durch höhere Sozialabgaben und Steuern belasten, deshalb ist eine Pflegereform mit einem stärkeren Fokus auf Eigenverantwortung wichtig.

    Albrecht von der Hagen – Hauptgeschäftsführer des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Bild: AnneKreuzFotografie
  • Neben einer nachhaltigen Finanzierung der Pflegeversicherung brauchen wir insbesondere passgenaue Versorgungsstrukturen. Das gelingt nur mit mehr unternehmerischen Freiheiten.

    Thomas Eisenreich – Geschäftsführer des Bundesverband der Betreuungsdienste e.V.

Argumente

Demografischer Wandel

Herausforderungen für die pflegerische Versorgung

Soziale Dimension der Pflegelücke

Grenzen der Umlagefinanzierung

Alternative Steuerfinanzierung?

Private und betriebliche Vorsorge

Meldungen

  • Beitragsbelastung und Fachkräftemangel: Die doppelte Krise der Pflegeversicherung

    Auf Einladung der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und der Initiative generationengerechte Pflege (IGP) haben Landespolitik, Kostenträger und Vertreter aus Wirtschaft und Pflegepraxis am 18. November 2025 in Frankfurt diskutiert, wie Pflegefinanzierung und -versorgung zukunftsfest gestaltet werden können.

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  • Prävention stärken: IGES-Diskussionspapier fordert neue Rahmenbedingungen für die ambulante Pflege

    Wie kann Prävention die Pflege zukunftsfähig machen? Antworten liefert das neue Diskussionspapier des IGES-Instituts, das im Rahmen einer gemeinsamen Fachveranstaltung am 16. Oktober 2025 mit der Initiative generationengerechte Pflege vorgestellt wurde. Es zeigt konkrete Wege auf, wie Präventionsleistungen in der ambulanten Pflege gezielt gestärkt werden können.

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Generationengerechte Pflege: Fakten und Argumente

Wie lässt sich die Pflege für alle Generationen gerecht und bezahlbar organisieren? Zu dieser Frage hat die “Initiative generationengerechte Pflege” die wichtigsten Fakten in einer Broschüre zusammengetragen.

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